“Wir haben es satt!”-Demonstration in Berlin

Am 18.01.2014 startet am Potsdamer Platz/Berlin um 11.00 Uhr die 4. “Wir haben es satt!” Demonstration.

Der VERN e.V wird mit vor Ort sein und beim Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg mitlaufen. Treffpunkt für unsere UnterstützerInnen ist auf dem Potsdamer Platz am Traktor des Aktionsbuendnisses Berlin-Brandenburg.

Weitere Informationen direkt zur Demo findet ihr/finden Sie unter: www.wir-haben-es-satt.de.

Der neue Newsletter 12/13 ist da!

Liebe Freundinnen und Freunde des VERN,
sehr geehrte Damen und Herren,

zum Jahresausklang erscheint die Winter-Ausgabe des VERN-Newsletters.

Darin berichten wir u.a. ueber das mit VERN-Unterstuetzung gegruendete Aktionsbuendnis ‘Agrarwende Berlin-Brandenburg’, ueber das umstrittene Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA und ueber die ersten Schritte des On-farm Netzwerks fuer Gemuesekulturen.

Zudem laden wir dazu ein, mit uns gemeinsam am 18. Januar 2014 in Berlin fuer einen grundlegenden Wandel in der Landwirtschaft zu demonstrieren, wenn es dort zum vierten Mal heisst: “Wir haben es satt!”. Der Treffpunkt fuer Freund/innen des VERN wird im Januar auf dieser Website veroeffentlicht.

Wir wuenschen Ihnen und Euch viel Freude und Inspiration beim Lesen und einen guten Jahreswechsel.

Mit freundlichen Gruessen
Ute Sprenger
(Newsletter-Redaktion)

Den neuen Newsletter 12/13 finden Sie hier.

Der VERN e.V. sucht Gärtnerinnen und Gärtner zur Erweiterung des Netzwerks zur On-farm Erhaltung von alten Gemüsesorten

Vor einem Jahr starteten der VERN e. V. und die HU-Berlin das Modell- und Demonstrationsvorhaben „Onfarm Erhaltung alter Gemüsesorten durch den Aufbau eines Netzwerkes“, das vom BMELV[1] bis 2016 gefördert wird. Das Ziel dieses Vorhabens ist der Aufbau eines regionalen Netzwerks von Gärtnerinnen und Gärtnern, die alte Gemüsesorten im Betrieb nutzen und/oder dafür das Saatgut vermehren. 

2013 wurden mit Hilfe einer Ausschreibung 15 Betriebe gewonnen. Sechs Betriebe prüften von ausgesuchten Sorten die Anbau- und Vermarktungseignung und neun Betriebe vermehrten Saatgut. Für ein Honorar dokumentierten sie ihre Arbeiten. Diese Dokumentationen werden genutzt, um die Ergebnisse der Arbeit am Ende des Jahres gemeinsam auszuwerten und Verbesserungen zu finden. Das im Projekt erzeugte Saatgut dient dem Eigenbedarf, kann unter den  Netzwerkpartnern getauscht oder dem Onfarm Netzwerk zur Verfügung gestellt werden.

Das Bundessortenamt ist Partner im Modell- und Demonstrationsvorhaben und baut rund 200 Herkünfte alter Gemüsesorten aus der Genbank an, um aktuelle Sortenbeschreibungen zu erstellen und sie damit für eine potentielle Nutzung zu erschließen. 2013 wurden insgesamt 70 Sorten von Dicke Bohnen, Buschbohnen, Schalerbsen und Rote Bete beschrieben. Von den einjährigen Arten werden wir 2014 eine Reihe Sorten auf Anbau- und Vermarktungseignung im Netzwerk prüfen. 2014 wird das Bundessortenamt weitere Sorten aus einem erweiterten Artenspektrum sichten und beschreiben.

Betriebe, die sich verbindlich im Netzwerk engagieren, können kostenlos an Workshops teilnehmen und sich die Reisekosten zu Netzwerktreffen, zu Feldtagen beim Bundessortenamt und zu gegenseitigen Feldbesuchen erstatten lassen.  

Wir suchen neue Mitglieder für das Onfarm Netzwerk, die mit uns zusammen arbeiten möchten und gemeinsam ein starkes Netzwerk aufbauen wollen. Insbesondere suchen wir noch Betriebe, Initiativen oder Personen, die alte Sorten vermarkten oder im Rahmen einer Solidarischen Landwirtschaft (CSA) nutzen oder die sich sowohl bei Anbau und Vermarktung als auch in der Saatgutarbeit engagieren.

Die gesamte Ausschreibung finden Sie hier.

[1] Das Modell- und Demonstrationsvorhaben wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Förderkennzeichen 2810BM001.