Information an unsere Mitglieder: Mitgliederversammlung vom 10.10.2015

Liebe Mitglieder,

wir, der Vorstand des VERN eV. möchten euch kurz über den Ausgang der Mitgliederversammlung vom 10.10.2015 informieren.

Zur Abstimmung über die Satzungsänderung waren 22 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Die Satzungsänderung, die jedem Mitglied mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugesendet wurde, wurde noch in drei Punkten wärend der Mitgliederversammlung sprachlich verbessert:

§2 Absatz B. Punkt 7: “Förderung schulischen und der außerschulischen Bildungsarbeit…” zu “Förderung der schulischen und der außerschulischen Bildungsarbeit…”

§4: “…Jahresbeiträge trotz Mahnung nicht bezahlt werden,…” zu “…Jahresbeiträge trotz Mahnung nicht bezahlt hat,…”

§7: “…ist eine Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden Mitglieder…” zu “…ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder…”

Die Satzungsänderung wurde einstimmig angenommen.

Gültig wird die Satzungsänderung erst, wenn sie vom zuständigen Amtgericht Neuruppin bestätigt wird.

Herbert Lohner

(Vereinsvorsitzender)

Tag der Regionen / Erntefest am 4.10.2015 – Barnim Panorama

Am 04.10.2015 fand zum Tag der Regionen das Erntefest im Barnim Panorama statt. Die vielen Besucher bekammen unter anderem eine Erntevorführung mit einem historischen Dreschkasten (Hersteller C. JAEHNE, Baujahr 1933) zu sehen. Ausgedroschen wurde eine alte Getreidesorte, der “Mecklenburger Marienroggen”.

Die Erntevorführung fand in Zusammenarbeit mit der IG Freunde alter Landtechnik und dem VERN e.V. statt.

Bilder des Ausdruschs von Mecklenburger Marienroggen:
 

Bild11

Bild12

Bild13

Die Aktion wurde mit freundlicher Unterstützung von LUKAS Massivhaus Town & Country Lizenzpartner aus Wandlitz ermöglicht.

Wir, der VERN e.V., danken für die gewährte Spende, die die Vorbereitung und Durchführung der Erntedemonstration ermöglichte.
 

“Sieglinde und Schwarze Ungarin” warten wieder auf Besucher

Am 28. März ist von 10.00 bis 16 Uhr Pflanzkartoffeltag in Greiffenberg/Uckermark, in der Pfarrscheune.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Am 28. März ist auch der Kartoffeltag in der Naturschutzstation Malchow (Berlin).

Weitere Informationen finden Sie hier.

Aber nicht nur die “Sieglinde” und die “Schwarze Ungarin” sind zu finden, sondern auch die “Heideniere”, die dieses Jahr zur Kartoffel des Jahres 2015 gekührt wurde.

Alle Informationen zur Kartoffel des Jahres und zum 10-jährigen Bestehen der Wahl zur Kartoffel des Jahres finden Sie in diesem Beitrag.
 

Kartoffel des Jahres 2015: Die Heideniere

Die „Heideniere“ ist die „Kartoffel des Jahres“ 2015. Sie ist über 60 Jahre alt und stammt aus dem Kartoffelland Niedersachsen. Sie gehört zu den alten Kartoffelsorten, die sich durch große Formen-, Farben- und Geschmacksvielfalt auszeichnen.

Die „Kartoffel des Jahres“ wird gewählt von Vertretern des Arbeitskreises „Kartoffel des
Jahres“. Dem Arbeitskreis gehören zehn Organisationen, Vereine und Unternehmen an.

Ziel ist es, mit der Auszeichnung aufmerksam zu machen auf die Kartoffelvielfalt jenseits der Massensorten, denn heimische Kartoffelsorten sind ein schützenswertes Kulturgut.

Seit 10 Jahren gibt es die kartoffel des Jahres.Die Idee zur Wahl der „Kartoffel des Jahres“ stammt aus der Zeit, als die Kartoffelsorte „Linda“ bundesweit auf die negativen Folgen der Zulassungsbestimmungen aufmerksam machte. Ende 2004 hatte der damalige Sorteninhaber der „Linda“ die Zulassung entzogen. Nach einer großen Kampagne des Freundeskreises „Rettet Linda“ wurde die Sorte 2010 dann wieder zugelassen.

Mehr Informationen zur Heideniere und über die Wahl zur Kartoffel des Jahres finden Sie hier.

Das Informationsplakat zu 10 Jahren Kartoffel des Jahres finden Sie hier.

Foto: VERN e.V.

Das neue Compendium 2015 ist da!

Liebe Freundinnen und Freunde des VERN,
sehr geehrte Damen und Herren,

ein neues Jahr hat begonnen und nun ist es wieder so weit: Das neue Compendium 2015 ist da!

In ihm finden sie viele alte, vom Aussterben bedrohte, Nutzpflanzensorten, wie die Kartoffel „Sieglinde“, die Tomate „Ochsenherz“, den Salat „Goldforellen“ oder den Faserlein „Rembrandt“.

Wer das Saatgut alter Kulturpflanzen bestellt, beteiligt sich aktiv an der Erhaltung der genetischen Vielfalt.

Sie können Ihre Bestellung direkt über ein Bestellformular auf unserer Website ausfüllen und uns per E-Mail zusenden. Weiterhin ist dies auch noch per Fax oder per Post möglich.
Link zum Bestellformular (E-Mail) für Saatgut.
Link zum Bestellformular (E-Mail) für Pflanzkartoffeln.

Einige besondere Sorten, die auch im Topf oder Kübel gezogen werden können, finden Sie auf Seite 35 unter dem Titel “… die hängenden Gärten der Semiramis”.

Änderungen haben sich bei den Kosten für das Saat- und Pflanzgut ergeben:

Eine Portion Saatgut (gleich welcher Sorte): 2,50 € (für Mitglieder 2,00 €).
Eine Portion Kartoffeln (bestehend aus 10 Knollen): 3,50 €
(Die Pflanzkartoffeln werden bei frostfreier Witterung erst ab Mitte/Ende März bis Mitte April versendet. Wenn Sie die Pflanzkartoffeln und das Saatgut zusammen erhalten möchten, bitten wir Sie uns dies auf der Bestellung mitzuteilen.)

Allen Interessierten wünschen wir viel Spaß beim Lesen und eine erfolgreiche Gartensaison 2015!

Mit vielen Grüßen

Ihr/Euer VERN-Team


Das Compendium 2015 finden Sie hier.
Die Pressemitteilung zum Compendium 2015 finden Sie hier.

Das Compendium 2015 und die Pressemitteilung können weiterversendet, ausgedruckt und anderweitig vervielfältigt werden.

Der neue Newsletter 12/14 ist da

Liebe Freundinnen und Freunde des VERN,
sehr geehrte Damen und Herren,

hier finden Sie die Winter-Ausgabe des VERN-Newsletters.

Wie gewohnt bietet er Einblicke in laufende Projekte und berichtet ueber politische und praktische Aktivitaeten rund um die biologische Vielfalt.

Wir wuenschen Ihnen und Euch einen guten Start ins Gartenjahr.

Mit freundlichen Gruessen
Ute Sprenger
Newsletter-Redaktion)

Den neuen Newsletter 12/14 finden Sie hier.

Aktuelle Stellungnahme des VERN zu Reform of EU Plant Reproductive Material (PRM) marketing legislation

Im März 2014 wurde der Gesetzesvorschlag der Kommission für ein neues EU-Saatgut- Gesetz vom Europäischen Parlament mit überaus breiter Mehrheit abgelehnt. Seither hat die zuständige EU-Generaldirektion (DG SANCO) weiter an der Reform der EU-Saatgutgesetzgebung gearbeitet und im Sommer 2014 eine Stakeholder-Befragung durchgeführt an der sich der VERN e.V. im September 2014 beteiligt hat.

Unsere Position finden Sie hier.

Einladung zur Sichtung alter Gemüsesorten beim Bundessortenamt am 17.09.2014

Im Rahmen des Modellvorhabens „On-farm-Erhaltung von alten Gemüsesorten durch den Aufbau eines Netzwerkes“ werden ausgewählte Genbankakzessionen angebaut, beschrieben, und auf ihre Eignung für den Erhalt on farm geprüft. Möglichkeiten der Saatgutvermehrung werden ebenfalls erprobt. Die Projektpartner in dem Modellvorhaben sind die Humboldt-Universität zu Berlin, der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg (VERN e.V.), das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V. (KTBL) und das Bundessortenamt.
 

Beim Bundessortenamt werden die Genbankakzessionen angebaut und die Sorten-beschreibungen erstellt. In diesem Jahr werden an der Prüfstelle Rethmar Markerbsen, Zuckererbsen, Buschbohnen und Wirsing angebaut, in Hannover sind Radies und Rettich und an der Prüfstelle Dachwig waren Mai- und Herbstrüben im Anbau.

Das Bundessortenamt lädt zum letzten Besichtigungstermin im Rahmen des Projekts ein: am 17. September 2014 sind an der Prüfstelle Hannover 22 Rettichsorten zu besichtigen.

Termin: Mittwoch 17. September 2014
11:30 Uhr: Besichtigung Rettichsorten
Ort: Bundessortenamt PS Hannover, Osterfelddamm 80, 30627 Hannover

Das Bundessortenamt bittet um Anmeldung bis zum 10. September 2014 per E-Mail an:

postfach.PS323@bundessortenamt.de

Die Einladung finden Sie hier.

Die Liste der Rettichsorten finden Sie hier.

Verbindungen vom Hauptbahnhof Hannover finden Sie hier.

Weitere Möglichkeiten über http://www.gvh.de/

Das Projekt Modell- und Demonstrationsvorhaben wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Förderkennzeichen 2810BM001.

Einladung zur Sichtung alter Gemüsesorten beim Bundessortenamt am 12.08.2014

Im Rahmen des Modellvorhabens „On-farm-Erhaltung von alten Gemüsesorten durch den Aufbau eines Netzwerkes“ werden ausgewählte Genbankakzessionen angebaut, beschrieben, und auf ihre Eignung für den Erhalt on farm geprüft. Möglichkeiten der Saatgutvermehrung werden ebenfalls erprobt. Die Projektpartner in dem Modellvorhaben sind die Humboldt-Universität zu Berlin, der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg (VERN e.V.), das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V. (KTBL) und das Bundessortenamt.

Beim Bundessortenamt werden die Genbankakzessionen angebaut und die Sorten-beschreibungen erstellt. In diesem Jahr werden an der Prüfstelle Rethmar Markerbsen, Zuckererbsen, Buschbohnen und Wirsing angebaut, in Hannover sind Radies und Rettich und an der Prüfstelle Dachwig sind Mai- und Herbstrüben im Anbau.

Das Bundessortenamt dazu ein, am 12. August 2014 an der Prüfstelle Rethmar 23 Buschbohnensorten zu besichtigen.

Weitere Informationen finden Sie hier in der Einladung des Bundessortenamtes.

Die Listen der Buschbohnensorten zu den Besichtigungsterminen am 12. August 2014 finden Sie hier.

Das Bundessortenamt bittet um Anmeldung bis zum 5. August 2014 per E-Mail an:
postfach.ref214@bundessortenamt.de